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04.08.2008
LAITH AL-DEEN
Am 19.09.2008 erscheint sein neuer Titel "Wie soll das gehen"!
Weit über eine Million verkaufte Tonträger, viermal Album-Gold, mehr als ein Dutzend Hitsingles, vier Top-Ten-Alben (davon eines auf Platz eins), unzählige Konzerte mit Hunderttausenden von Zuschauern: Bereits die schnöde, Ergebnis-basierte Erfolgsbilanz der vergangenen acht Jahre LAITH AL-DEEN liest sich absolut beeindruckend. Doch wer den 36-jährigen Sänger und Songwriter ein wenig kennt, erahnt, dass ihn derlei Zahlenmaterial - wenn überhaupt - lediglich am Rande interessiert. Laith Al-Deen steht seit dem Beginn seiner Karriere, die offiziell mit der Veröffentlichung seiner Debütsingle "Bilder von dir" im Jahr 2000 begann, für rückhaltlose Hingabe an die (eigene) Musik. Kein Wunder also, dass die erste Al-Deen-Retrospektive, die am 17. Oktober erscheinen wird, nicht den Titel "Best Of" trägt, sondern schlicht als "2000 - 2008" firmiert. Und auch inhaltlich weicht der Mannheimer vom üblichen "Greatest Hits"-Konzept ab: Statt einer uninspirierten Aneinanderreihung der bisherigen Singles vereint Laith auf "2000 - 2008" neben einer Handvoll Hits vorzugsweise Albumversionen der ausgewählten Songs, zwei Live-Stücke (vom 2004er-Album "Laith Al Deen Live"), einen Remix von "Damit ich wieder schlafen kann" (vom 2005er-Album "Die Frage wie") sowie drei brandneue Lieder - darunter die kommende Single-Auskopplung "Wie soll das gehen".
In dem Song behandelt Laith Al-Deen das Verlassenwerden und führt damit die Linie weiter, die beim letztjährigen Album "Die Liebe zum Detail" die Euphorie des Verliebtseins zum Thema hatte. Er beschreibt die "geistige Verwirrtheit, die man in einer solchen Phase durchlebt" und die Unmöglichkeit, eine Lösung für diesen Zustand zu finden. "Der Song ist eine Klage", erklärt er, "es bleibt immer einer übrig - ob bewusst allein oder schon seit längerer Zeit unbewusst. Man merkt erst, was einem fehlt, wenn es nicht mehr da ist." Musikalisch bedeutet "Wie soll das gehen", das Laith Al-Deen zusammen mit Götz von Sydow schrieb, einen musikalischen Neubeginn. "Vielleicht würde sich der Song gut als 'Roadmovie-Untermalung' machen", erklärt er, "die Produktion ist jedenfalls weit akustischer als sonst, aber andererseits vielleicht auch gar nicht so weit entfernt vom Sound meines Stückes 'Leb den Tag' (vom Album "Die Frage wie"). Auf jeden Fall erinnert es mich ein klein wenig an eine meiner Lieblingsbands Police. Es ist aber nach wie vor defintiv Popmusik!"
Quelle: Ariola
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