» CD der Woche

Es ist Zeit // AYMAN

 
» Tipps

Big Gee

 
» Tipps

Maffay

 
» Tipps

Seer_Do.-CD

 
» Tipps

BBQ

 
» Tipps

Seer_DVD

 
» Tipps

Stefan Waggershausen

» deutschrock.biz » Deutsch Rock

26.04.2009

ZWECKINGER
Einfach nur köstlich: ihre CD "Not a Liadl" (VÖ: 15.05.2009)!

Vom bayrischen Rock’n’Roll über deftige Landler mit verzerrten E-Gitarren bis zu konzertanten Balladen mit ausgefeiltem Fingerpicking muss man bei dieser Band eigentlich mit allem rechnen...!

Was wird wohl dabei rauskommen, wenn fünf Bayern in klassischer Rockbesetzung antreten und singen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist? Die richtige Antwort wäre wohl: "Nix g’wiß woas ma ned!", denn vom bayrischen Rock’n’Roll über deftige Landler mit verzerrten E-Gitarren bis zu konzertanten Balladen mit ausgefeiltem Fingerpicking muss man bei dieser Band eigentlich mit allem rechnen. Auch bei den Texten setzt sich das Wechselbad der Gefühle fort. Zwar dreht es sich meist um vertraute Alltagserlebnisse, denen man aber – "fast wia im richtigen Leben" – erstaunlich viele komische Seiten abgewinnen kann. Hier profitierte die Band in ihrer Anfangsphase stark von der Mitwirkung des Autors, Komponisten und Regisseurs Hanns Christian Müller, der unter anderem schon mit Gerhard Polt, der Biermösl-Blosn, den Toten Hosen und der Couplet AG gearbeitet hat.
Keine Chance also für krachlederne Volkstümelei, was nicht heißen soll, dass es auf der Bühne bierernst zuginge (zumal die Band gegen Bier an sich nichts einzuwenden hat). Und die Bühne ist es auch, die trotz zahlreicher Veröffentlichungen stets im Mittelpunkt des musikalischen Schaffens von Zweckinger steht.

Zuspruch bekommen sie dabei nicht nur von ihrer ständig wachsenden Fangemeinde, sondern auch von den Medien. So schreibt z. B. der Merkur: "Wunderbare Präsenz jeder einzelnen Gitarrenstimme, hervorragend zusammenklingende Sänger, ungehobeltes Bayerisch, das sich trotzdem reimt: ZWECKINGER haben Pfunde, mit denen sie wuchern können.". Ihr brandneues drittes Album "No a Liadl" behandelt praktisch alle wichtigen Fragen des Alltags. Da werden wutnachbarschaftliche Beziehungen ebenso aufgearbeitet wie die große Liebe zur Kassiererin im Supermarkt oder die oft als ungerecht empfundene Zuteilung der persönlichen Hirnportion. Themen also, die jede(n) bewegen (sollten, ihre stimmungsvollen Konzerte zu besuchen).

Quelle: R'n'D

 

» weitere Artikel: